Kategorie: andere sagens auch

Die Musik ist zu laut

und Lärm macht krank. So ist es.
Lärm macht aber auch reich. So denkt die Musikindustrie.

Im Spiegel-Artikel steht es:

PROFITSÜCHTIGE MUSIKKONZERNE
Volle Dröhnung für das Big Business

Laut + laut = krank. Vor dieser Gleichung warnen Experten. Trotzdem produziert die Musik-Industrie vermehrt Lärm, um ihre Kassen zu füllen. Übersteuerter Sound sorgt angeblich für größere Profite.

Und im Guardian gibts dann gleich eine Liste mit solcherart übersteuerten CDs.

Die ZEIT bemerkts…

auch… auf den doch recht unübersichtlichen Seiten der ZEIT findet sich dann eine Ecke, in der das Thema „Lärm“ oder vielmehr die Lärmgegner wahrgenommen, gewürdigt werden.

Seid doch mal stille berichtet über die die Dudelstopp-Kampagne

und die Dudelstoppisten haben immer noch keinen Link auf diese Seite hier gesetzt… wo Einschaltverweigerung doch sicherlich eine Graswurzel ist…

Dudelstopp!

Ich freue mich. Es gibt Mitstreiter.

Das Projekt Geld zurück für Dudelmusik geht das Problem auf eine amüsante Weise an.

Ich zitiere:
Gestützt von moderne21 wird erstmals öffentlichüber die UMKEHR der Vergütungsprinzipien nachgedacht, wonach Pauschalzahlungen an die durch unfreiwilligen Musikkonsum geschädigten Hörer entrichtet werden könnten.

Und setzt neben Worten auch Zeichen:

Um ein Zeichen zu setzen und das Umdenken innerhalb der GEMA zu fördern, startet Hartmut Lühr von moderne21 am 07.05.2007 zwischen 13 und 15 Uhr am Berliner Wittenbergplatz (vor der GEMA-Generaldirektion) eine Aktionsreihe. Im Internet ist unter dem Stichwort „Dudelstopp “ bei Youtube bereits ein Videoclip zum Thema zu sehen. Weitere Informationen unter: www.moderne21.de

Steigende Empfindsamkeit für Lärmstörung

stelle ich fest bei der morgendlichen Online-Zeitungslektüre.

So quält sich Jürgen Kaube heute in der FAZ:

Das heißt nicht, wir seien im Bereich öffentlichen Interaktionsverhaltens normativ unsensibel geworden. Denn es gibt ja beispielsweise Züge, in denen eigene Zonen für Leute eingerichtet worden sind, die sich von Telefonaten ihrer Mitfahrer aus dem Bereich geschäftsführender Verantwortungsträger gestört fühlen. Man kann sogar vor Fahrtantritt wählen, ob man in einem solchen „Ruhebereich“ reservieren möchte. Allerdings sind es die teureren Züge, für die solche Möglichkeiten vorgesehen sind. Insofern mag es sein, dass die Deutsche Bahn Lärmempfindlichkeit für eine Eigenschaft gehobener Schichten aus Großstädten hält. Auch das Rauchen an nicht dafür vorgesehenen Orten ist uns inzwischen völlig unerträglich geworden und fordert sofortiges Einschreiten. Und wehe, jemand versucht, im Speisewagen ein Bier zu trinken, das er im „Bord-Bistro“ erstanden hat. Aber hallo, wenn das jeder machte! Die Bahn ist also durchaus kein Betrieb ohne Hausordnung.

Das Leeren ganzer Bierkästen im Abteil und das Lärmen hingegen werden nicht als sanktionsbedürftig erachtet, sofern sie nur von Fan-Gemeinschaften oder, dies die andere Variante, von Jugendgruppen ohne Erziehungshintergrund mit musikalischen Telefonen praktiziert werden.

Kitsch-Alarm in Griechenland!

Reisen bildet, aber Vorsicht…

Sollten Sie auch einmal reisen, eventuell auch nach Athen, vergessen Sie nicht Eulen mitzubringen und denken Sie bevor sie mit dem Wörterbuch in der Hand das Radio einschalten oder vor einem Nachtklubbesuch daran, zu Risiken und Nebenwirkungen den Arzt oder Apotheker zu fragen

Jeder, der die Schlussfeier der Olympischen Spiele von Athen 2004 gesehen hat, kann sich ein Bild vom Zustand der griechischen Musik bilden.

Viele Griechen, die ich auf der Strasse zu dem Thema befragte sind heute, mehr als zwei Jahre danach immer noch verstört, empört und entsetzt über die musikalische Darbietung die zum Abschluss der Spiele geboten wurde.

in der Telepolis warnt Wassilios Karl Aswestopoulos vor dem griechischen Alltag:

Alle wollen es doch so!.. Kitschig