11.09.2010: Sie können auch leiser
Diese Karte habe ich drucken lassen und verteile sie ab nun an die Ewigquassler im Zug.
Ich habs satt, mit denen auch noch argumentieren zu müssen.

Vielleicht sind sie ja dann aus Verblüffung endlich still.
Diese Karte habe ich drucken lassen und verteile sie ab nun an die Ewigquassler im Zug.
Ich habs satt, mit denen auch noch argumentieren zu müssen.

Vielleicht sind sie ja dann aus Verblüffung endlich still.
die Menschen telefonieren heute überall und nerven damit auch überall.
Daß aber einer Umfrage zufolge 6% der Befragten auch bei Beerdigungen telefonieren oder telefonieren würden, hätte ich nicht gedacht.
In dem Artikel "Rücksichtslosigkeit von Handy-Nutzern" wird Frau Seute, eine Sprecherin eines Mobilfunkproviders zitiert:
Darüber, in welchen Situationen eine Handynutzung eher unpassend ist, gebe es allerdings sehr unterschiedliche Auffassungen. Eine Beerdigung, während der laut Microsoft-Studie rund sechs Prozent der Befragten ihr Handy nutzen würden, sei für Seute allerdings ein eindeutiges Beispiel für eine ungeeignete Situation. "Eine Beerdigung erachte ich persönlich als extrem unpassend. Zurückhaltung in der Handynutzung sollte hier Pflicht sein", betont Seutet. Ein bekanntes Problem sei zudem das zu laute Telefonieren in öffentlichen Verkehrsmitteln. "Ich habe es bereits öfters erlebt, dass ich im Zug sitze und jemand in meiner Nähe in penetranter Lautstärke telefoniert. Für die Mitfahrenden ist dies zumeist sehr störend, sie haben aber kaum die Möglichkeit, sich dieser Belästigung zu entziehen", schildert Seute.
Die Dame ist nicht allein. Aber Ihre Firma verdient gut an diesen Nutzern.
überschreibt eine Redakteurin einen Artikel im Hamburger Abendblatt.
Leise zu sprechen, scheint am Handy unmöglich. Da wird reingebrüllt, als wenn am anderen Ende der Leitung ein Schwerhöriger sitzt. Einfach das Abteil wechseln? Unmöglich in ausgebuchten Zügen. Ich reserviere mittlerweile sehr zeitig einen der begehrten Plätze in der handyfreien Zone. Leider saß dort bei meiner letzten Reise eine gutgelaunte Männerrunde. Die telefonierte zwar nicht, trotzdem war sie unüberhörbar.
Man freut sich ja schon, daß es anderen auch so geht und daß dafür ein paar Zeilen in der Abendblatt-Ausgabe herausgerückt werden.