Reisen bildet, aber Vorsicht…
Sollten Sie auch einmal reisen, eventuell auch nach Athen, vergessen Sie nicht Eulen mitzubringen und denken Sie bevor sie mit dem Wörterbuch in der Hand das Radio einschalten oder vor einem Nachtklubbesuch daran, zu Risiken und Nebenwirkungen den Arzt oder Apotheker zu fragen
Jeder, der die Schlussfeier der Olympischen Spiele von Athen 2004 gesehen hat, kann sich ein Bild vom Zustand der griechischen Musik bilden.
Viele Griechen, die ich auf der Strasse zu dem Thema befragte sind heute, mehr als zwei Jahre danach immer noch verstört, empört und entsetzt über die musikalische Darbietung die zum Abschluss der Spiele geboten wurde.
in der Telepolis warnt Wassilios Karl Aswestopoulos vor dem griechischen Alltag:
Alle wollen es doch so!.. Kitschig
Aus gesundheitsrechtlichen Gründen dürfen in Deutschland verkaufte Geräte, die für den Einsatz mit Kopfhörern bestimmt sind, eine bestimmte Lautstärke nicht überschreiten. Die Freeware Gopod verändert die Firmware des Ipod so, dass die Lautstärkebegrenzung entfernt wird – im Gegensatz zu anderen Tools, die lediglich die Lautstärke anheben und damit die Klangqualität beeinträchtigen.
Das sind doch wirklich Deppen, die soetwas verbreiten
Radio
Hat Menschengeist Natur so aufgestört,
daß er sie zwingt, von allem, was da tönt,
ins taube Ohr der Menschheit zu ergießen?
Welch mißgestimmtes Maß im Allgenießen,
wie sie Musik aus allen Sphären hört
und nichts von jedem Jammer, der da stöhnt!
0 Trost und Trug der Trübsal, die vernimmt,
daß irgendwo die Unbeschwerten tanzen
und irgendwo das Leben ohne Last.
Sie selbst träft auf dem Rücken ihren Ranzen,
und die das Schicksal an der Kehle faßt,
erfahren, daß die Sänger wohlgestimmt.
Verkehrter Fortschritt in die Weltenkluft,
den schmerzvoll die Natur zur Umkehr wendet,
auf daß die Sänger mit den Hörern tauschen.
Erfüllt vom Gram der Erde sei die Luft!
Auf allen Wellen sei das Weh gesendet,
daß alle Frohen allen Seufzern lauschen!
Mißton der Menschlichkeit, Choral der Qualen,
stürz in das grausam lustverwöhnte Ohr
und lasse den Diskant der Dinge hören!
Und was als Wehlauf sich ins All verlor,
soll an dem Tag, der diese Schuld wird zahlen,
erschallen euch als die Musik der Sphären!
In England meint man, in der Städte-Architektur einen Grund für die grassierende Fettsucht gefunden zu haben, die Leute nutzen zu oft den Lift. Sie sollen lieber wieder Treppensteigen in den Kaufhäusern…
Die Süddeutsche allerdings konterkariert mit einem guten Argument
Aber andererseits wünscht man sich auch Büro- oder Kaufhäuser, die vor allem aus pompösen, architektonisch aufgewerteten Treppen bestehen sollen, in denen aus Gründen der Mobilisierung auch Musik aus dem Lautsprecher zu hören wäre. Das nun ist töricht. Liftmusik ist bisher eines von zwei Motiven, ins Treppenhaus zu wechseln. Das zweite besteht darin, sich den Stepper zu sparen.
Daß Praktikanten nicht unbedingt lebenserfahren sind, mag ja noch angehen.
Aber eine solche öffentliche Zurschaustellung von Proll-Dummheit und das auch noch abgedruckt, das hat mich doch sehr erschüttert:
Bei der Autobild durfte ein Praktikant mal so richtig einen drauf machen.
Beim Rundgang um das Auto fallen mir sofort die zwei Oberarm-dicken Auspuffrohre auf, die fettesten Sound vermuten lassen. Genau deshalb bin ich hier. Ich will Fahrspaß – gepaart mit ganz viel Lärm! “Viel Vergnügen, das ist ein cooles Auto”, verabschiedet sich die Hertz-Dame und lässt mich mit dem Hengst alleine.
Der Shelby röhrt zum ersten Mal für mich. Gänsehaut pur! Schade nur, dass ich jetzt am hektischen und lauten Los Angeles Airport und nicht in meinem stillen, beschaulichen Hamburg-Eppendorf stehe. Heimische Fahrer von Porsche, Ferrari und Co würden bei diesem satten Geblubber große Ohren machen.
Zu letzterem Abschnitt gibt es dann noch eine Sound-Datei, ich fass es einfach nicht
Andere Menschen hören das dann nicht, oder? Der Praktikant nennt dieses Machwerk sicherlich “zielgruppengerechtes Schreiben”