schon vor 20 Jahren war es mir auf dieser Messe zu laut, als Bill Bruford aufspielte, aber inzwischen?
Beschallungskunst
"Musikmesse" ist ein irreführender Name für das, was auf dem Frankfurter Messegelände derzeit zu erleben ist. Es ist eine Beschallungsmesse. Musik als Inbegriff kulturell bedeutsamer, intellektuell und emotional aufgeladener, wohl geordneter Geräusche ist nicht der eigentliche Gegenstand dieser Messe. Die Musik ist eine Voraussetzung für das kommerzielle Geschehen, sie ist das Material, das hier bearbeitet wird. Das Anliegen der Messe ist die Verbreitung, nicht die Produktion dieses Materials.
Für den, der sich in dieser Umgebung einen Tag lang aufhält, findet eine Rückverwandlung statt: Musik verliert ihre Ordnung und ihre Botschaft. Sie wird, über den Umweg des kontingenten, aufdringlich unausweichlichen Lärms, zu dem sie sich in den Hallen zusammenzieht, wieder zum lästigen Geräusch und verwandelt sich zwischen den Ohren dauerbeschallter Zwangshörer in Kopfschmerz. Und kein Stand auf der Musikmesse teilt Aspirin aus.
berichtet die Frankfurter Rundschau über die Musikmesse Frankfurt.

bietet die größte Auswahl an Hörhilfen, Lärmschutz und auch Informationen über Lärm, die ich im Netz gefunden habe.
Auf der Seite Was für Wen bietet der Laden eine Entscheidungshilfe, welcher Lärmschutz in welchen Situationen wie helfen wird.
Ich ordne mich in der Kategorie "Auto / Bahn / Flieger" ein und finde dort auch die Stöpsel, die sich in meinen Ohren bewährt haben: TravelFit
Die Firma Amplifon listet die Ursachen für Schwerhörigkeit auf:
Lärm:
Starker Lärm ist eine der Hauptursachen für das Entstehen von Hörproblemen. Der Lärm im alltäglichen Leben ist nicht nur ärgerlich, sondern auch schädlich und das nicht nur für das Gehör. Er kann auch Bluthochdruck, Herzrasen, Darmprobleme, Sodbrennen, Muskelverspannungen und vieles mehr verursachen.
Ebenso klärt sie über die Symptome der Schwerhörigkeit auf wie auch über die verschiedenen Arten der Schwerhörigkeit.
Die Firma ist so aggressiv markteinnehmend, daß sie vergißt, ihre Produkte auf ihrer Webseite detailliert vorzustellen
Ariel Denis:
Stille in Montparnasse.
Aus dem Französischen von Regine Herrmannsdörfer.
Atrium, Zürich 2007. 142 S., 17,90 Euro
Stille in Montparnasse" ist eine atemlose, furiose Suada gegen die "abscheuliche weltweite Diskothekenmusik", dieses ganze "Zeitalter der technischen Verfälschung". schreibt der Rezensent der Berliner Zeitung
Leider ist die Webseite des Atrium-Verlages nur in Flash, womit sie sich wohl selbst ins Bein geschnitzt haben..

Laßt den Lärmterror beginnen
titelt Gizmodo einen Beitrag über aufblasbare Strandlautsprecher.