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	<title>Einschaltverweigerung &#187; &Uuml;ber L&auml;rm</title>
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	<description>Gegen den alltäglichen Lärmterror</description>
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		<title>Seien Sie still!</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2010/04/seien-sie-still/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 11:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen Lärm]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen Sie mit bei Ein Tag gegen L&#228;rm &#8211; International Noise Awareness Day, indem Sie die &#34;15 Sekunden Ruhe&#34; an diesem Tag um 14.15 Uhr beachten und m&#246;glichst viele Ihrer Bekannten auch davon &#252;berzeugen dies zu tun. Dazu fordert uns die Aktion &#34;Tag gegen L&#228;rm&#34; auf. &#160; Also: Seien Sie still!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Machen Sie mit bei <i>Ein Tag gegen L&auml;rm &#8211; International Noise Awareness Day</i>, indem Sie die <b>&quot;15 Sekunden Ruhe&quot;</b> an diesem Tag um <b>14.15 Uhr</b> beachten und m&ouml;glichst viele Ihrer Bekannten auch davon &uuml;berzeugen dies zu tun.</p>
</blockquote>
<p>Dazu fordert uns die Aktion &quot;Tag gegen L&auml;rm&quot; auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also: <strong>Seien Sie still!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin Konsument, will aber trotzdem nicht&#8230;</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2010/01/ich-bin-konsument-will-aber-nicht/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2010/01/ich-bin-konsument-will-aber-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einschaltverweigerung.de/?p=326</guid>
		<description><![CDATA[Der Konsument will Musik kaufen und h&#246;ren, wo immer er ist. So zitiert die FAZ einen Vodaphone-Manager, der &#160; die Warteschleifen-Beschallung rechtfertigt. Der Artikel endet: Solcherart &#252;berversorgt und orientierungslos, taucht der zum besinnungslosen Konsumenten herabgew&#252;rdigte Musikh&#246;rer ein ins grenzenlose Reich der Kl&#228;nge. Ich kann mir nicht helfen, diese Artikel nennen einen erschreckenden Fakt nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Konsument will Musik kaufen und h&ouml;ren, wo immer er ist.</p></blockquote>
<p>So zitiert die <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EB236ADDA9E4F4467B453F75A29B34351~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" target="_blank">FAZ </a>einen Vodaphone-Manager, der &nbsp; die Warteschleifen-Beschallung rechtfertigt. Der Artikel endet:</p>
<blockquote><p>Solcherart &uuml;berversorgt und orientierungslos, taucht der zum besinnungslosen Konsumenten herabgew&uuml;rdigte Musikh&ouml;rer ein ins grenzenlose Reich der Kl&auml;nge.</p></blockquote>
<p>Ich kann mir nicht helfen, diese Artikel nennen einen erschreckenden Fakt nach dem Andern, aber sie nennen das Kind nicht beim Namen:</p>
<p>da&szlig; es ungesund ist, da&szlig; es respektlos ist, da&szlig; es manipuliert und da&szlig; es einfach eine Riesen-Schei&szlig;e ist!</p>
<p>Der Artikel ist lesenswert, aber eben konsequenzlos.</p>
<p>
Quelle: <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EB236ADDA9E4F4467B453F75A29B34351~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" target="_blank">http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EB236ADDA9E4F4467B453F75A29B34351~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell</a> vom 24.01.2010</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Heimatloser Lärmschutz&#8221;&#8230;</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2010/01/heimatloser-larmschutz/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2010/01/heimatloser-larmschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 14:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[andere sagens auch]]></category>

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		<description><![CDATA[titelt Peter M&#252;hlbauer in der Telepolis einen Artikel &#252;ber L&#228;rm und dessen politische Verortung: In fast allen Emissionsschutzanliegen gab es seit den 1970ern Fortschritte: Die Luft ist heute praktisch &#252;berall in Deutschland sauberer als vor 30 Jahren, damals tote Gew&#228;sser beherbergen essbare Fische und wilde M&#252;llkippen sind weitgehend verschwunden. Nur beim L&#228;rmschutz wurde zwar manches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>titelt Peter M&uuml;hlbauer in der Telepolis einen Artikel &uuml;ber L&auml;rm und dessen politische Verortung:</p>
<blockquote>
<p>In fast allen Emissionsschutzanliegen gab es seit den 1970ern Fortschritte: Die Luft ist heute praktisch &uuml;berall in Deutschland sauberer als vor 30 Jahren, damals tote Gew&auml;sser beherbergen essbare Fische und wilde M&uuml;llkippen sind weitgehend verschwunden. Nur beim L&auml;rmschutz wurde zwar manches besser &#8211; aber noch mehr deutlich schlimmer. Das zeigt sich unter anderem an den Absatzzahlen von Ohropax, die auch in der Krise best&auml;ndig wachsen.</p>
<p>Tats&auml;chlich ist der L&auml;rmschutz eines der von allen politischen Parteien vernachl&auml;ssigten Themen. Was m&ouml;glicherweise auch daran liegt, dass der Bereich auch von den stra&szlig;enfestkultur- und wohngemeinschaftsmasochismusgepr&auml;gten Gr&uuml;nen in seinen mit am wichtigsten Auspr&auml;gungen ausgespart wurde. Kritik an solchen L&auml;rmformen ist in der Politik mittlerweile geradezu tabuisiert. Das zeigt sich unter anderem an den von allen politischen Gruppierungen bis hin zu den Freien W&auml;hlern bejubelten Pl&auml;nen, Zivilklagen gegen Ruhest&ouml;rung durch Jugendliche zu verbieten.</p>
</blockquote>
<p>Liest man den Artikel, dann wird klarer, warum L&auml;rm &uuml;berall geduldet wird, aber gepeinigte Menschen zu Selbsthilfe schreiten&#8230;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31428/1.html" target="_blank">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31428/1.html</a> vom 3.11.2009</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weltgesundheitsorganisation WHO zum Thema Lärm</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2009/11/weltgesundheitsorganisation-who-zum-thema-larm/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2009/11/weltgesundheitsorganisation-who-zum-thema-larm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WHO ver&#246;ffentlicht einige Aufs&#228;tze / Informationen zum Umwelt-Thema L&#228;rm, (wenn auch nur in englischer Sprache, &#220;bersetzungen habe ich nicht gefunden) und verabschiedet Resolutionen / Richtlinien zum Kampf gegen den L&#228;rm. Eine ganze Webseite ist diesem Thema gewidmet:&#160; Environment &#8211; Noise und berichtet &#252;ber den Fortschritt dieses Projektes. &#160; One in five Europeans is regularly [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WHO ver&ouml;ffentlicht einige Aufs&auml;tze / Informationen zum Umwelt-Thema L&auml;rm, (wenn auch nur in englischer Sprache, &Uuml;bersetzungen habe ich nicht gefunden) und verabschiedet Resolutionen / Richtlinien zum Kampf gegen den L&auml;rm.</p>
<ol>
<li>Eine ganze Webseite ist diesem Thema gewidmet:&nbsp; <a href="http://ec.europa.eu/environment/noise/home.htm" target="_blank">Environment &#8211; Noise</a> und berichtet &uuml;ber den <a href="http://www.milieu.be/noise/" target="_blank">Fortschritt dieses Projektes.</a><br />
&nbsp;</li>
<li><a href="http://www.euro.who.int/mediacentre/PR/2009/20091008_1" target="_blank">One in five Europeans is regularly exposed to sound levels at night that could significantly damage health
<p></a><em>&quot;WHO introduces guidelines to protect people&rsquo;s health from night noise pollution&quot;<br />
</em></li>
</ol>
<ol>
<li><a href="http://www.euro.who.int/Document/E92845.pdf" target="_blank">Night-Noise-Guidelines for Europe</a> (als Download im PDF-Format):
<p><em>&quot;Environmental noise is a threat to public health, having negative effects on human health and well-being. This book reviews the health effects of exposure to night-time noise, examines dose&ndash;effect relations, and presents interim and ultimate guideline values for exposure. </p>
<p>Outstanding scientists reviewed the scientific evidence in the WHO European Region and used it to draw up the guideline values. The guidelines were peer-reviewed and discussed to reach a consensus among the experts and stakeholders. This book offers guidance to policy-makers in reducing the effects of night-time noise, thus helping to improve the health of the people in the Region.&quot;</p>
<p></em></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/environment/noise/directive.htm" target="_blank">Directive 2002/49/EC of the European Parliament</a> and of the Council of 25 June 2002 relating to the assessment and management of environmental noise</li>
</ol>
<p>Alles &auml;u&szlig;erst informative Materialien zum Thema.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lärmschutz ist immer noch kein Thema&#8230;</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2009/11/larmschutz-ist-immer-noch-kein-thema/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2009/11/larmschutz-ist-immer-noch-kein-thema/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Telepolis vom 3.11.2009 steht ein interessanter Beitrag:&#160; Heimatloser L&#228;rmschutz von Peter M&#252;hlbauer. Der Autor stellt fest: In fast allen Emissionsschutzanliegen gab es seit den 1970ern Fortschritte: Die Luft ist heute praktisch &#252;berall in Deutschland sauberer als vor 30 Jahren, damals tote Gew&#228;sser beherbergen essbare Fische und wilde M&#252;llkippen sind weitgehend verschwunden. Nur beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Telepolis vom 3.11.2009 steht ein interessanter Beitrag:&nbsp;</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31428/1.html">Heimatloser L&auml;rmschutz</a></p>
<p>von Peter M&uuml;hlbauer.</p>
<p>Der Autor stellt fest:</p>
<blockquote>
<p>In fast allen Emissionsschutzanliegen gab es seit den 1970ern Fortschritte: Die Luft ist heute praktisch &uuml;berall in Deutschland sauberer als vor 30 Jahren, damals tote Gew&auml;sser beherbergen essbare Fische und wilde M&uuml;llkippen sind weitgehend verschwunden. Nur beim L&auml;rmschutz wurde zwar manches besser &#8211; aber noch mehr deutlich schlimmer. Das zeigt sich unter anderem an den Absatzzahlen von Ohropax, die auch in der Krise best&auml;ndig wachsen.</p>
</blockquote>
<p>und konstatiert eine wachsende Zahl durch L&auml;rm verursachter Amokl&auml;ufe.</p>
<p>Es ist ein deutsches Ph&auml;nomen, da&szlig; L&auml;rm nicht negativ besetzt ist, sondern vernachl&auml;ssigt, wenn nicht sogar verteidigt wird. Ich verstehe nur nicht warum das so ist.</p>
<p>L&auml;rmbedingte Schlaflosigkeit und l&auml;rmbedingte Herzinfarkte lassen nicht <span style="color: rgb(255, 0, 0);">aufhorchen</span>&#8230; interessantes Wortspiel, bei L&auml;rm h&ouml;rt man ja nichts..</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lärmschutz auf Chinesisch</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2009/01/larmschutz-auf-chinesisch/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2009/01/larmschutz-auf-chinesisch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 12:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Lärmschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsbeschallung]]></category>

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		<description><![CDATA[So beschreibt Ma Ping Zuo auf heitere Art das chinesische Lärm-Inferno: Eine der wesentlichen Grundlagen der chinesischen Gesellschaft ist der Lärm. Der Wunsch, immer und überall von Krach umgeben zu sein, hat praktisch alle Bereiche des chinesischen Lebens durchdrungen und wird mit allergrößter Begeisterung von Jung und Alt praktiziert. (&#8230;) Große und kleine Lautsprecher vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So beschreibt Ma Ping Zuo auf heitere Art das chinesische Lärm-Inferno:</p>
<blockquote><p>Eine der wesentlichen Grundlagen der chinesischen Gesellschaft ist der Lärm. Der Wunsch, immer und überall von Krach umgeben zu sein, hat praktisch alle Bereiche des chinesischen Lebens durchdrungen und wird mit allergrößter Begeisterung von Jung und Alt praktiziert. (&#8230;) Große und kleine Lautsprecher vor Restaurants, Geschäften, Kaufhäusern und natürlich in Parks und Grünanlagen tragen basstief wummernd oder fistelig plärrend dazu bei, die essentiell notwendige Geräuschmenge für das Funktionieren öffentlichen und privaten Lebens sicherzustellen.</p></blockquote>
<p>Mit bitterer (oder heiterer?) Resignation verweist sie auf die Zurückgebliebenheit der Provinz, in der der Fortschritt den Lärmpegel noch nicht hat anschwellen lassen:</p>
<blockquote><p>Allerdings &#8211; die Einkommenslage der Landbevölkerung ist generell noch nicht so beschaffen, dass hier signifikant die Möglichkeit zum vermehrten Automobilkauf gegeben wäre. Diskutieren könnte man natürlich in diesem Zusammenhang, ob nicht an alle, die sich noch kein Auto leisten können, schon mal hilfsweise eine Hupe ausgegeben sollte. </p></blockquote>
<p>Den ganzen Artikel finden Sie bei <a href="http://www.glanzundelend.de/Archiv/maping/laermschutz.htm" target="_new">Glanz und Elend </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>da m&#246;chte ich nie wieder hin</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2007/03/da-moechte-ich-nie-wieder-hin/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 13:38:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsbeschallung]]></category>

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		<description><![CDATA[schon vor 20 Jahren war es mir auf dieser Messe zu laut, als Bill Bruford aufspielte, aber inzwischen? Beschallungskunst &#34;Musikmesse&#34; ist ein irref&#252;hrender Name f&#252;r das, was auf dem Frankfurter Messegel&#228;nde derzeit zu erleben ist. Es ist eine Beschallungsmesse. Musik als Inbegriff kulturell bedeutsamer, intellektuell und emotional aufgeladener, wohl geordneter Ger&#228;usche ist nicht der eigentliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>schon vor 20 Jahren war es mir auf dieser Messe zu laut, als Bill Bruford aufspielte, aber inzwischen?</p>
<p><i><b>Beschallungskunst</b></i></p>
<blockquote>
<p><i>&quot;Musikmesse&quot; ist ein irref&uuml;hrender Name f&uuml;r das, was auf dem Frankfurter Messegel&auml;nde derzeit zu erleben ist. Es ist eine <strong>Beschallungsmesse</strong>. Musik als Inbegriff kulturell bedeutsamer, intellektuell und emotional aufgeladener, wohl geordneter Ger&auml;usche ist nicht der eigentliche Gegenstand dieser Messe. Die Musik ist eine Voraussetzung f&uuml;r das kommerzielle Geschehen, sie ist das Material, das hier bearbeitet wird. Das Anliegen der Messe ist die Verbreitung, nicht die Produktion dieses Materials.</i></p>
<p><i>F&uuml;r den, der sich in dieser Umgebung einen Tag lang aufh&auml;lt, findet eine R&uuml;ckverwandlung statt: Musik verliert ihre Ordnung und ihre Botschaft. Sie wird, &uuml;ber den Umweg des kontingenten, aufdringlich unausweichlichen L&auml;rms, zu dem sie sich in den Hallen zusammenzieht, wieder zum l&auml;stigen Ger&auml;usch und verwandelt sich zwischen den Ohren dauerbeschallter Zwangsh&ouml;rer in Kopfschmerz. Und kein Stand auf der Musikmesse teilt Aspirin aus.</i></p>
</blockquote>
<p>berichtet die <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1106574" class="broken_link">Frankfurter Rundschau </a> &uuml;ber die Musikmesse Frankfurt.</p>
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		</item>
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		<title>Culture Jamming</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2006/01/culture-jamming/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2006 14:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Verweigerung]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r Tausende von Generationen waren Regen, Wind und die Stimmen von Tieren und Mitmenschen die einzigen Hintergrundger&#228;usche. Der l&#228;rmende Soundtrack der Welt hingegen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche und ist nicht mehr dekodierbar. Ruhe ist etwas Fremdartiges, obwohl Ruhe vielleicht gerade das ist, was man braucht. M&#246;glicherweise ist Ruhe f&#252;r einen gesunden Geist dasselbe wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>F&uuml;r Tausende von Generationen waren Regen, Wind und die Stimmen von Tieren und Mitmenschen die einzigen Hintergrundger&auml;usche. Der l&auml;rmende Soundtrack der Welt hingegen erstreckt sich auf alle Lebensbereiche und ist nicht mehr dekodierbar.</p>
<p>Ruhe ist etwas Fremdartiges, obwohl Ruhe vielleicht gerade das ist, was man braucht. M&ouml;glicherweise ist Ruhe f&uuml;r einen gesunden Geist dasselbe wie klare Luft, sauberes Wasser und eine chemiefreie Ern&auml;hrung f&uuml;r einen gesunden K&ouml;rper. In einer sauberen mentalen Umwelt k&ouml;nnten auch unsere Stimmungsschwankungen nachlassen. Es ist heute nicht mehr leicht, Ruhe herzustellen, und auch nicht immer sinnvoll. Aber es gibt M&ouml;glichkeiten, den Abfall in der mentalen Landschaft aufzulesen. Man kann den Fernseher im Wartezimmer des Zahnarztes abdrehen und den lauten K&uuml;hlschrank loswerden. Die Stereoanlage ausschalten, den Rechner unter den Tisch stellen.</p>
</blockquote>
<p>aus:<b> Kalle Lasn, Culture Jamming, Das Manifest der Antiwerbung</b></p>
<p><a href="http://www.orange-press.com" target="_new">orange-press.com</a> &copy;: Kalle Lassn + orange press</p>
<p>Kalle Lasn, CULTURE JAMMING<br />
Das Manifest der Antiwerbung</p>
<p>orange press verlag, 2006</p>
<p>ISBN 3-936086-22-2</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Jahr 2002</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2001/11/das-jahr-2002/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2001/11/das-jahr-2002/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2001 13:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsbeschallung]]></category>

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		<description><![CDATA[wird ein Jahr werden, in welchem die Besucherzahlen hochschnellen, sagt der stellvertretende Direktor des Kunstmuseums Bonn, Christoph Schreier. Schon deshalb, weil das Bonner Institut verst&#228;rkt Klassiker wie Max Ernst, Paul Klee, Ernst Wilhelm Nay oder August Macke und die fr&#252;he Moderne in Europa pr&#228;sentieren will. Nichts gegen die Klassiker, nichts gegen steigende Besucherzahlen, wir w&#252;nschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>wird ein Jahr werden, in welchem die Besucherzahlen hochschnellen, sagt der stellvertretende Direktor des Kunstmuseums Bonn, Christoph Schreier. Schon deshalb, weil das Bonner Institut verst&auml;rkt Klassiker wie Max Ernst, Paul Klee, Ernst Wilhelm Nay oder <i>August Macke und die fr&uuml;he Moderne in Europa</i> pr&auml;sentieren will. Nichts gegen die Klassiker, nichts gegen steigende Besucherzahlen, wir w&uuml;nschen den Bonnern wahrlich viel Gl&uuml;ck.</p>
<p>So weit, so gut. Dar&uuml;ber hinaus k&uuml;ndigt das Kunstmuseum f&uuml;r 2003 an, dass K&uuml;nstler und Komponisten in dem vom der EU finanzierten Projekt <i>Listen</i> f&uuml;r die musikalische Begleitung des Besuchers durch die Ausstellungen sorgen werden. Daf&uuml;r werden Sendeger&auml;te in den W&auml;nden installiert, und die Besucher bekommen die entsprechenden Kopfh&ouml;rer. Zu jedem Bild soll das passende Ger&auml;usch erzeugt werden. Also Meeresrauschen zu Turner oder gleich <i>La Mer</i>; von Debussy, <i>Preu&szlig;ens Gloria</i> zu Anton von Werner, oder wie, oder was?! Zu Schiele, Klimt und anderen Wiener Sezessionisten selbstverst&auml;ndlich Mahler, zum deutschen Expressionismus nicht nur Ostseeger&auml;usche, zu Otto Muellers nackten Badenden w&uuml;rde doch der eine oder andere Juchzer passen, sondern auch alles, was zwischen Sch&ouml;nberg und Hindemith m&ouml;glich ist.</p>
<p class="lesen">Soll das allen Ernstes so gemeint sein? Sind wir alle nicht schon genug bel&auml;stigt, ja, genotz&uuml;chtigt mit der Allgegenwart reproduzierter Musikkonserven, dem ewigen Dudelsound &uuml;ber Fleisch- und Whiskytheken, dem Ges&auml;usel in Spielwaren- und Textilabteilungen, in denen man kaum eine Hose anprobieren kann, ohne sich als Rieselfeld jenes Odels zu f&uuml;hlen, den manche f&uuml;r Musik halten? Selbst U-Bahnh&ouml;fe sind nicht mehr sicher vor <i>Heiterem Erwachen auf dem Lande</i> aus den Lautsprechern, Beethoven kann sich nicht mehr wehren. <span class="lesen">Gewiss, niemand muss vor den Bildern zum Kopfh&ouml;rer greifen, es sei doch nur ein zus&auml;tzliches <i>Angebot.</i> </span>So billig waren die Ideen zur Syn&auml;sthesie, zum Zusammenspiel der Wahrnehmungsk&uuml;nste nicht gemeint. Wollen hoffen, dass es auch in Bonn nicht so zu verstehen ist.</p>
</blockquote>
<p><span class="klein">Dieser verzweifelte Text stammt aus der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 23. November 2001</span></p>
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		<title>Ständiger Lärm beschleunigt die Alterung des Herzens</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 1999 11:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu laute Ger&#228;usche k&#246;nnen krank machen Schon der Philosoph Arthur Schopenhauer beklagte sich &#252;ber den unn&#246;tigen L&#228;rm, der niemanden so recht zur Besinnung kommen lasse. Und der Arzt Robert Koch meinte: &#8222;Eines Tages wird der Mensch den L&#228;rm ebenso unerbittlich bek&#228;mpfen m&#252;ssen wie die Cholera und die Pest.&#8221; Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen, Rasenm&#228;her, Pre&#223;lufthammer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu laute Ger&auml;usche k&ouml;nnen krank machen</p>
<p>Schon der Philosoph Arthur Schopenhauer beklagte sich &uuml;ber den unn&ouml;tigen L&auml;rm, der niemanden so recht zur Besinnung kommen lasse. Und der Arzt Robert Koch meinte: &#8222;Eines Tages wird der Mensch den L&auml;rm ebenso unerbittlich bek&auml;mpfen m&uuml;ssen wie die Cholera und die Pest.&#8221;</p>
<p>Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen, Rasenm&auml;her, Pre&szlig;lufthammer und laute Musik , L&auml;rm ist nahezu &uuml;berall, und seine Gefahren f&uuml;r die Gesundheit werden oft untersch&auml;tzt. Der heutige internationale Tag f&uuml;r die Ruhe (Noise-Awareness-Day) soll auf Probleme durch L&auml;rm und M&ouml;glichkeiten der L&auml;rmminderung aufmerksam machen.</p>
<p>In Europa sind 80 Millionen Menschen rund um die Uhr Verkehrsl&auml;rm ausgesetzt. Rund 80 Prozent der Deutschen f&uuml;hlen sich durch Verkehrsl&auml;rm gest&ouml;rt. &#8222;Die Nachtruhe ist dabei f&uuml;r die Gesundheit besonders wichtig&#8221;, sagt Hartmut Ising vom Umweltbundesamt in Berlin. Verkehrsl&auml;rm in der Nacht sei daher in seiner Wirkung noch sch&auml;dlicher als am Tag. &#8222;L&auml;rm beschleunigt die Alterung des Herzens&#8221;, so Ising. Studien h&auml;tten gezeigt, da&szlig; Verkehrsl&auml;rm das Risiko f&uuml;r einen Herzinfarkt um zehn Prozent erh&ouml;he. Und ohne den L&auml;rm am Arbeitsplatz gebe es in Deutschland 16 Prozent weniger Herzinfarkte. L&auml;rm sei damit nach dem Rauchen der zweitgr&ouml;&szlig;te Risikofaktor, erkl&auml;rt Ising.</p>
<p>Mehr als f&uuml;nf Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind gesundheitssch&auml;dlichen L&auml;rmpegeln ausgesetzt. Hohe Schallpegel k&ouml;nnen die feinen Sinnesh&auml;rchen im Ohr irreparabel zerst&ouml;ren. L&auml;rmschwerh&ouml;rigkeit ist mit einem Anteil von rund 30 Prozent eine der h&auml;ufigsten Berufskrankheiten. Allein f&uuml;r entsprechende Berufsunf&auml;higkeitsrenten entstehen j&auml;hrlich Kosten in H&ouml;he von 350 Millionen Mark.</p>
<p>Rund 13 bis 14 Millionen H&ouml;rgesch&auml;digte gibt es in Deutschland, erkl&auml;rt Brigitte Schulte-Fortkamp, Akustikforscherin an der Universit&auml;t Oldenburg. Und der Berliner Audiologe Hartmut Berndt warnt: &#8222;Ein Drittel aller Jugendlichen wird im Alter von 50 Jahren ein H&ouml;rger&auml;t ben&ouml;tigen.&#8221; Ursache daf&uuml;r sei vor allem die laute Musik auf Rockkonzerten und in Diskotheken. Lutger Visse vom Deutschen Arbeitsring f&uuml;r L&auml;rmbek&auml;mpfung (DAL) in D&uuml;sseldorf fordert die Menschen daher auf, l&auml;rmbewu&szlig;ter zu leben und mehr R&uuml;cksicht aufeinander zu nehmen.</p>
<p>Allerdings ist die physikalisch me&szlig;bare St&auml;rke von L&auml;rm noch kein Ma&szlig; f&uuml;r das subjektive Gef&uuml;hl der Bel&auml;stigung. Bei T&auml;tigkeiten, f&uuml;r die Ruhe notwendig ist, kann schon das Tropfen eines Wasserhahns st&ouml;ren. L&auml;rm, der mit einer sinnvollen T&auml;tigkeit verbunden ist, wird eher akzeptiert als unn&ouml;tiger Krach. Beim L&auml;rmschutz sei wichtig, da&szlig; die Bev&ouml;lkerung vom Nutzen der Ma&szlig;nahmen &uuml;berzeugt sei, sagt Rainer Guski, Professor f&uuml;r Psychologie an der Universit&auml;t Bochum. Sonst werde L&auml;rmminderung gar nicht wahrgenommen.</p>
<p>In v&ouml;lliger Stille f&uuml;hle sich der Mensch aber auch nicht wohl, so Guski. &#8222;Der Mensch braucht Ger&auml;usche, um sich in seiner Umwelt orientieren zu k&ouml;nnen.&#8221;</p>
<p>© DIE WELT, 21.4.1999</p>
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