Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

Kategorie-Archiv: Gegen Lärm

28.04.2009: Zum Tag gegen Lärm (International Noise Awareness day)

morgen am 29. April, zwei Hinweise:

Das Projekt Hörstadt Linz begeht den Tag mit einem vollen Programm, so unter anderem:

Hörstadt begeht den Tag gegen Lärm 2009 am Mittwoch, 29.4. in Linz mit einem umfangreichen Programm: Kostenlosen Hörtests im Ruhepol Centralkino in der Landstraße 36 ab 12.00 Uhr und der frei zugänglichen BuchpräsentationHörstadt. Ein Reiseführer durch die Welt des Hörens“ von Peter Androsch und Florian Sedmak mit Starkolumnist Hans Rauscher um 19.00 Uhr ebenfalls im Ruhepol Centralkino.
 

 Die Süddeutsche schafft es, einen Hintergrundartikel über Lärmschäden zu veröffentlichen, ohne auf diesen Tag hinzuweisen. Na ja.

04.03.2009: Futuristisches Manifest <-> Akustisches Manifest

Vor hundert Jahren erschien das Futuristische Manifest und es verherrlichte den Lärm, die Energie, die Geschwindigkeit und führte geradewegs in die Hölle, nämlich den Faschismus. (Das wissen wir, das haben wir verstanden und wer es nicht weiß, kann es hier bei der Einschaltverweigerung lesen oder Genaueres bei wikipedia  herausfinden).

Nun gibt es ein Akutisches Manifest, geplant als Provokationsmittel, um öffentliche Aufmerksamkeit für einen bestimmten Themenkomplex zu erzeugen, herausgegeben von dem verdienstvollen Peter Androsch, Leiter der Musik-Abteilung der Kulturhauptstadt Linz. Siehe auch hier bei Einschaltverweigerung.

Leider ist das Akustische Manifest, welches 100 Jahre nach dem futuristischen ebenfalls im FIGARO erschien, im Netz nicht mehr gescheit aufzufinden. Leider.

Bei der FAZ, wo es ebenfalls erschien, gar nicht, und der österreiche Standard veröffentlicht zwar einen Artikel darüber, zeigt aber das Manifest nur als GIF-Datei.
 

Das finde ich ausgesprochen schade. Ein Manifest, so habe ich gelernt, ist eine öffentliche Erklärung und sucht alle Mittel der Verbreitung. Warum dieses Manifest nicht? 

Ich werde Herrn Androsch mal anschreiben und um Wiedergabe-Erlaubnis bitten.


Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht heute am 03.03.09 ein Interview mit Peter Androsch. Darin führt er in Hinblick auf die Notwendigkeit einer akustischen Stadtplanung aus:

 

Akustische Unsensibilität ist ein uraltes Problem.

08.01.2008: Schule ist laut und macht krank

Die FAZ berichtet über Lärmprobleme an Schulen, die Lehrer krankmachen und über Ansätze zur Lärmprävention.

Da wird berichtet über das Verbundprojekt LANGE LEHREN: Damit Lehrkräfte länger gesund und leistungsfähig bleiben.

Und es findet sich dort ein Hinweis auf eine Lärmampel:
Die Lärmampel soll das Lernen erleichtern
Ein ganz anderer Aspekt, der vielen Lehrern zu schaffen macht, ist der Lärm im Klassenzimmer. Eine "Lärmampel", die wie eine Verkehrsampel aussieht, kann hier helfen: Wenn eine bestimmte Lautstärke überschritten wird, springt die Ampel auf Rot. Das Signal zeigt den Kindern, wann sie akustische Grenzen überschreiten, zumal der Hinweis nicht vom Lehrer kommt, sondern von einer unbestechlichen Maschine. Außerdem sieht das Konzept vor, dass sich Lehrer und Kinder lärmarm verhalten sollten, indem sie Handzeichen vereinbaren und Rituale entwickeln, die manches Wort ersparen. Mit der Lärmampel erleben Kinder, dass Lernen in einer ruhigen Atmosphäre angenehm ist.

Neugierig geworden, finde ich die interessante Seite des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen zum Thema Lärmschutz.

Da werde ich noch viel schmökern und hier vorstellen. Prima.

09.06.2007: Vom Jubeln wirds nur noch lauter

Anfassen und anhören: Das interaktive Papier funktioniert wie ein Laptop-Touchpad. Wird das Motiv berührt, fließt Strom. Die Wiedergabe der Audiodatei wird gestartet. Der Ton kommt aus ebenfalls aufgedruckten Lautsprechern. Diese werden aus mehreren Schichten leitender Tinte geformt, die über einer Aushöhlung eine Membran bilden.
Vor allem die Werbe- und Touristikbranche sollen mit “Paper Four” revolutioniert werden. Als schlagendes Argument führt Erfinder Gullikson die geringen Kosten ins Feld. Die Produktion sei günstig, die gedruckten Informationen lassen sich schnell und einfach ersetzen. Und auch Umweltschützer haben Grund zum Jubeln. Nach dem Gebrauch kommen die alten Blätter um Altpapier und können problemlos wieder verwendet werden.

schreibt man in der WELT ONLINE über interaktives Papier.

Fragt denn irgendjemand mal ob jemand das alles hören will?

29.03.2007: Sonic Shop

Travel Fit

bietet die größte Auswahl an Hörhilfen, Lärmschutz und auch Informationen über Lärm, die ich im Netz gefunden habe.

Auf der Seite Was für Wen bietet der Laden eine Entscheidungshilfe, welcher Lärmschutz in welchen Situationen wie helfen wird.

Ich ordne mich in der Kategorie "Auto / Bahn / Flieger" ein und finde dort auch die Stöpsel, die sich in meinen Ohren bewährt haben: TravelFit