Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

Jahres-Archiv: 2009

30.09.2009: Was nützt eine Lautstärkenbegrenzung,

wenn sie nicht aktiv ist?

Da gibt es Vorschriften und technische Möglichkeiten, die "Ohrstöpsel" der Kids in der Lautstärke zu begrenzen. Aber dann sind sie bei Auslieferung nicht aktiv.
Was soll das? Glaubt man an die Einsicht, daß die Strippen-Junkies selbst die Begrenzung aktivieren oder glaubt man, ein Feigenblatt reiche aus?

(Das ist wie mit Microsofts InternetExplorer. Eigentlich bringt er eine ganze Menge vernünftiger Eigenschaften mit, nur sind die alle nicht aktiviert, sondern so versteckt, daß ein Anwender sie gar nicht erst identifiziert.)

Da bin ich gespannt, ob die neuen EU-Verordnungen (mehr Infos hier) greifen. Oder ob  nicht sofort wieder Software-Hacks in Umlauf kommen, die das ganze wieder umgehen.

Denn auf Einsicht kann man bei dauerberieselten Abgestöpselten doch wohl eher nicht hoffen.

Noch mehr Infos hier bei Yahoo.

 

24.06.2009: Das Ganze Werk lässt nicht locker

und das ist gut und wichtig so.

Die Kultur-Vermanscher dürfen nicht auf das Verpuffen der Proteste hoffen, sie müssen weiter in die Pflicht genommen werden, kontinuierlich.

Und das ist Bestreben der Vereinigung Das Ganze Werk.

 

Das Abendblatt hat sich immerhin dazu bequemt, über die jüngste Unterschriftensammlung zu berichten:

Eines müssen ihnen wohl selbst ihre öffentlich-rechtlichen Kontrahenten zugestehen: Hartnäckig sind sie.

Was ein herablassender Ton! Aber was will man auch von denen erwarten, die ihre Webseiten (wie im verlinkten Falle) nur mit nackten Leibern meinen attraktiv machen zu müssen? Da wollen wir dieses ganze Werk wirklich nicht sehen ;=

 Meine persönliche Bilanz? Ich habe versäumt, mich bei der letzten Aktion zu engagieren, hatte den Kopf nicht frei genug. Muss ich nachholen. Ich schulde den Aktivisten etwas.

http://www.dasganzewerk.de/

20.06.2009: Stille horchen

Die Süddeutsche veröffentlicht auf ihrer Jugend-Seite www.jetzt.de einen Artikel über den Verlust zweier elementarer menschlicher Erfahrung: der Stille und des Allein-Seins.

Ein schlauer Artikel. Aber wie alle diese erklärenden Texte bestätigt er die, dies schon wissen und die anderen schalten ab, weil sie eh nicht so lange Texte lesen oder nicht mehr in der Lage sind, so lange Texte zu lesen.

Diese Fakten lassen sich eben schlecht twittern…

28.04.2009: Zum Tag gegen Lärm (International Noise Awareness day)

morgen am 29. April, zwei Hinweise:

Das Projekt Hörstadt Linz begeht den Tag mit einem vollen Programm, so unter anderem:

Hörstadt begeht den Tag gegen Lärm 2009 am Mittwoch, 29.4. in Linz mit einem umfangreichen Programm: Kostenlosen Hörtests im Ruhepol Centralkino in der Landstraße 36 ab 12.00 Uhr und der frei zugänglichen BuchpräsentationHörstadt. Ein Reiseführer durch die Welt des Hörens“ von Peter Androsch und Florian Sedmak mit Starkolumnist Hans Rauscher um 19.00 Uhr ebenfalls im Ruhepol Centralkino.
 

 Die Süddeutsche schafft es, einen Hintergrundartikel über Lärmschäden zu veröffentlichen, ohne auf diesen Tag hinzuweisen. Na ja.

19.03.2009: Alt-Herren-Runde im Ruhewagen morgens um 8:00

Drei ältere Herren sitzen im Tisch und unterhalten sich angeregt. So angeregt, daß der eine Herr sogar die guten Manieren vergißt und die Füße auf dem Sitz gegenüber ablegt…

als ich nicht gewillt bin, weiter dieser Unterhaltung zu folgen und die Herren um Ruhe bitte, da dies ja ein Ruhewagen sei, sind sie erstmal verdutzt.

Dann erinnert sich einer von Ihnen: 

"Ja, ich habe die Sitze im Ruhewagen gebucht. Ich wollte das Handygebabbel nicht hören."

Da schaute ich dann doch recht verdutzt. Ob dieser Logik.