Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

Jahres-Archiv: 2007

03.08.2007: Musik wird störend oft empfunden….

dieser Klassiker von Wilhelm Busch dient ja nun in Hamburg zur Rechtfertigung einer unendlichen Berieselungswelle am Hauptbahnhof..

.. weil meist sie mit Geräusch empfunden
Damit werden Junkies, Drogenhändler und Reisende vertrieben, die sich nach Meinung der Bahnhofsverwalter zu Unrecht zu lange auf dem Bahnhofsgelände aufhalten.
Dieses “Hamburger Modell” wird in München und demnächst auch in Berlin vom BVG übernommen.
Dort hat man sich laut BerlinOnline so richtig Gedanken gemacht:

“Der Test, der in zwei bis drei Monaten beginnen könnte, soll auch mögliche Probleme ausloten. “Es könnte sein, dass sich der eine oder andere Besitzer eines U-Bahn-Kiosks genervt fühlt”, so Reetz. Auch sei das Musik-Urheberrecht zu beachten. “Nicht zuletzt müssen wir gewährleisten, dass sich Hörbehinderte weiterhin zurechtfinden. Das heißt, die Musik darf nicht zu laut sein.“”
Dann mutieren wir doch mal alle schnell zu Hörbehinderten, dann nimmt man vielleicht auf uns Rücksicht!

12.07.2007: Schalt das Radio aus!

Menschen in Deutschland hören durchschnittlich 200 Minuten Radio am Tag.
Die eifrigsten Radiokunden seien nach wie vor die Berufstätigen mit fast vier Stunden täglichem Radiokonsum.

Das meldet die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse
Werden da die Minuten am Bahnhofseingang, die Beschallung beim Bäcker, die Wartezeit beim Arzt mitgerechnet?

Und wo ist am Arbeitsplatz Radio wirklich erlaubt?

Hat denn noch immer niemand die Mär, weitere Reize förderten die Konzentration, ausräumen können?

Oder ist das Radioprogramm per se reizlos?

Dann kann man es ja erst recht ausschalten.

01.07.2007: da wird doch glatt der Bock zum Gärtner gemacht

Noisekiller

 

und die drumherum schützt keiner?

 

09.06.2007: Vom Jubeln wirds nur noch lauter

Anfassen und anhören: Das interaktive Papier funktioniert wie ein Laptop-Touchpad. Wird das Motiv berührt, fließt Strom. Die Wiedergabe der Audiodatei wird gestartet. Der Ton kommt aus ebenfalls aufgedruckten Lautsprechern. Diese werden aus mehreren Schichten leitender Tinte geformt, die über einer Aushöhlung eine Membran bilden.
Vor allem die Werbe- und Touristikbranche sollen mit “Paper Four” revolutioniert werden. Als schlagendes Argument führt Erfinder Gullikson die geringen Kosten ins Feld. Die Produktion sei günstig, die gedruckten Informationen lassen sich schnell und einfach ersetzen. Und auch Umweltschützer haben Grund zum Jubeln. Nach dem Gebrauch kommen die alten Blätter um Altpapier und können problemlos wieder verwendet werden.

schreibt man in der WELT ONLINE über interaktives Papier.

Fragt denn irgendjemand mal ob jemand das alles hören will?

09.06.2007: Robert Gernhardt:

Selbstaussage

Ich mach mir nichts aus Marschmusik,
ich mach mir nichts aus Schach.
Die Marschmusik macht mir zuviel,
das Schach zuwenig Krach.