Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

31.03.2007: Steigende Empfindsamkeit für Lärmstörung

stelle ich fest bei der morgendlichen Online-Zeitungslektüre.

So quält sich Jürgen Kaube heute in der FAZ:

Das heißt nicht, wir seien im Bereich öffentlichen Interaktionsverhaltens normativ unsensibel geworden. Denn es gibt ja beispielsweise Züge, in denen eigene Zonen für Leute eingerichtet worden sind, die sich von Telefonaten ihrer Mitfahrer aus dem Bereich geschäftsführender Verantwortungsträger gestört fühlen. Man kann sogar vor Fahrtantritt wählen, ob man in einem solchen „Ruhebereich“ reservieren möchte. Allerdings sind es die teureren Züge, für die solche Möglichkeiten vorgesehen sind. Insofern mag es sein, dass die Deutsche Bahn Lärmempfindlichkeit für eine Eigenschaft gehobener Schichten aus Großstädten hält. Auch das Rauchen an nicht dafür vorgesehenen Orten ist uns inzwischen völlig unerträglich geworden und fordert sofortiges Einschreiten. Und wehe, jemand versucht, im Speisewagen ein Bier zu trinken, das er im „Bord-Bistro“ erstanden hat. Aber hallo, wenn das jeder machte! Die Bahn ist also durchaus kein Betrieb ohne Hausordnung.

Das Leeren ganzer Bierkästen im Abteil und das Lärmen hingegen werden nicht als sanktionsbedürftig erachtet, sofern sie nur von Fan-Gemeinschaften oder, dies die andere Variante, von Jugendgruppen ohne Erziehungshintergrund mit musikalischen Telefonen praktiziert werden.

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