Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

20.09.2006: Manufactum polemisiert geistreich und belesen

Der Amtmann von Tondern, die GEZ,
das Internet und der Grünkohl.

Ganz aussichtslos ist jeder Versuch, dem enervierenden Gedudel und Geplapper aus Radio und Fernsehen zu entweichen.
Auch wer zuhause alle Einfallstore zugemauert und verrammelt hat, ist den akustisch wabernden Schwaden in Taxi, Wartezimmer, Supermarkt, Frisierstuhl und Hauptbahnhof völlig schutzlos preisgegeben.
Nun soll nach dem Willen der öffentlich-rechtlichen Verursacher dieser Emissionen ein Jeglicher, auch der davor Flüchtende, tributpflichtig werden, denn allein dadurch, daß er zum ernsten Zweck des Broterwerbs Telefon und Computer unterhält, nährt er den Verdacht der nimmersatten Anstalten, er wolle sich den Genuß ihres Gedudels gebührenfrei erschleichen. Auch er soll frönen und löhnen. Und das kommt ja nun tatsächlich der Zumutung gleich, das Stalking-Opfer müsse seinen Verfolgern auch noch für die Taxi-, Telefon- und Porto-Kosten aufkommen.
Darum rein vor- und fürsorglich, liebe Intendanten und Medienpolitiker, die Mahnung, daß man es mit der Gebührenpresserei auch zu weit treiben kann:
so etwas endete früher – man denke: auf Sylt! – schon mal im Grünkohl.
Aufgezeichnet und nachzulesen in Detlev von Liliencrons tyrannenschreckendem „Pidder Lüng“.

aus den Hausnachrichten des Manufactum Versands

das Gedicht itselbst haben sie auch online gestellt

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