Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

08.06.2006: Das Ganze Werk in der Diskussion

Mehr Hochkultur, bitte!

"Das Ganze Werk" reitet gegen die Windmühlen öffentlich-rechtlicher Programmgestaltung an

Die Mitglieder der Hamburger Initiative "Das Ganze Werk" halten wenig – um nicht zu sagen: gar nichts – von der Reform des Radiosenders NDR Kultur. Im März 2004 begannen die Diskussionen um die Neugestaltung, im April gründete sich "Das Ganze Werk". Und beklagt seitdem, dass dem Hörer "tagtäglich nur ein fader und inkompetent moderierter Mix von immer wieder abgespulten Einzelsätzen aus ,greatest hits‘ zugemutet" werde. Die mittlerweile 1.900 Mitglieder der Initiative fordern dagegen, täglich zwischen 6 und 19 Uhr mindestens vier Stunden lang Musiksendungen mit ganzen Werken "ohne störende Reportage, Eigenwerbung oder Jingles" zu senden. Dazu führen sie ins Feld, dass NDR Kultur laut Mediaanalyse dieses Jahres rund 30.000 Hörer verloren habe.

Die Verlautbarungen des "Ganzen Werks" zeigen, dass man ein durchaus elitäres Selbstverständnis pflegt. "Fatal ist vor allem der Schwund der gebildeten Hörer", heißt es in einer Stellungnahme. Bislang hat sich der NDR von den Bemühungen des "Ganzen Werks" wenig beeindrucken lassen. Die 1.425 gesammelten Unterschriften zumindest haben bislang kein Echo gefunden. Heute treffen sich Vertreter beider Seiten zu einer Podiumsdiskussion: mit dabei sind der frühere Bundesminister Gerhart Baum – und immerhin zwei Vertreter des NDR.

aus der taz

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