Einschaltverweigerung

Gegen den alltäglichen LärmterrorDas Akustische Manifest!!!!!

Monats-Archiv: Oktober, 2004

04.10.2004: Photo-Stober in Freiburg

als besonders infam empfinde ich es, Lautsprecher so über dem Ladeneingang anzubringen, daß sie die gesamte Straßenbahnhaltestelle mit dem Lärm eines Billigst-Werbe-Radio-Senders beschallen und diese Beschallung auch außerhalb der Geschäftszeiten nicht ausschalten.

Ich bin gezwungen, dort auf die Straßenbahn zu warten und deshalb Opfer.

Abhilfe:

Ich werde dort nie einen Pfennig ausgeben. Vielleicht zeige ich den Laden sogar an.

01.10.2004: Für Ihre Ohren bestimmt

Ohrstöpsel

 

da werden Legionen von Anatomen und Physikern bemüht, um den optimalen Tragekomfort herauszufinden, aber was die dann im Kopf anrichten, da kümmert sich keiner der sogenannten Entwickler und Wissenschaftler drum…

01.10.2004: die sprechende Tüte

da bekomme ich Verfolgungswahn:

Die sprechende TüteMVB, der Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, wirbt für die sprechende Tüte:
Format 32 x 26 x 7 cm, aus 250 g/qm starkem Karton, drucklackiert, mit Kordelgriff.

Beim Öffnen der Tüte ertönt täuschend echt die Stimme von Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki.

Und sei es des Grauens noch nicht genug, kann man sich die Stimme online auch anhören, aber den Link erspare ich mir hier, den können Sie auf der Seite selbst suchen.

01.10.2004: einige Zitate zum Lärm

Peter Bamm:

Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich.

Kurt Tucholsky:

Es gibt vielerlei Lärm. Aber es gibt nur eine Stille.

Schopenhauer:

In Deutschland ist es, als ob es ordentlich darauf angelegt wäre, daß, vor Lärm, niemand zur Besinnung kommen solle.

Evelyn Waugh:

Die Menschen machen so viel Lärm, weil sie die Stille fürchten, denn Stille bedeutet Selbstgespräch, Selbsterkenntnis, Selbstkritik.